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Bio-Modular

Im Jahre 1988 entwickelten Dr. David Dines und Dr. Russell Warren das erste modulare Schulterprothesensystem, "Bio-Modular®" , das sowohl für den vollständigen als auch für den teilweisen Ersatz des Schultergelenks einsetzbar ist. Dank der modularen Konzeption sowie einer breiten Palette verschiedener Größen und Einzelteile kann dieses System zu den vielseitigsten und klinisch am zuverlässigsten erprobten Schultergelenkprothesensystemen gezählt werden. Seine Erfolge sind und bleiben unerreicht.

Merkmale - Humerusschaft

  • Zementfreier Schaft, der nach Indikation und individuellen Gegebenheiten auch zementiert werden kann.
  • Der umgekehrte Morse Konus gestattet eine Implantierung des Humerusschafts noch vor der Oberflächenrekonstruktion der Gelenkpfanne und ermöglicht einen nachträglichen Ersatz der Pfanne.
  • Die obere Porusebeschichtung fördert das Wachstum des Knochen an der Prothese und ein seitlicher Finnenmechanismus dient zum Fixieren der Tuberositasfragmente bei der Rekonstruktion einer Vierfragmentfraktur.
  • Die porous Titanbeschichtung gewährleistet ein hervorragendes Einwachsverhalten und besitzt die Eigenschaften einer closed-pore-Beschichtung (1).
  • Es sind 8 Schaftgrößen mit jeweils 1mm Größenunterschied erhältlich, so dass den individuellen Anforderungen aller Patienten entsprochen werden kann.
  • Für komplexe Frakturen und Revisionen stehen 4 Schäfte in 2mm Größenunterschieden und 190-mm-lange Schäfte zur Verfügung.
     

 Merkmale - Humerusköpfe

  • 10 Humerusköpfe, 4 Durchmesser und 6 Humerushalslängen zur Gewährleistung einer korrekten Weichteilspannung.
  • Das verwendete Kobalt-Chrom-Material gewährleistet eine dauerhaft gute Verschleißfestigkeit.
  • Der Befestigungsmechanismus basiert auf dem Prinzip des umgekehrten Morse Konus und erleichtert den chirurgischen Eingriff.
  • 5 exzentrische Köpfe in verschiedenen Größen erleichtern das Wiederherstellen des Gelenkes unter Berücksichtigung der korrekten Weichteilspannung.

Merkmale - Bipolare Köpfe

  • Konzentrischer Kontakt mit der subakromialen Strukturen und der Schultergelenkpfanne.
  • Dank der zweiseitigen Beweglichkeit von Kopf und Pfanne wird das Verschleißrisiko im Glenoidal-/Akromialbereich vermindert.
  • Verbesserte Tension des Deltoidarms in Schultern bei einer defekten Rotatorenmanschette.

Merkmale - Glenoidkomponenten

  • ArCom™ (2) Glenoidkomponenten in drei Größen und zwei Stärken verfügbar.
  • Eine zementlose, porousbeschichtete Option ist auch erhältlich.

 


Literatur:

(1) Bourne RB, Rorabeck CH, Burkart BC, Kirk PG. Ingrowth Surfaces. Plasma spray Coating to Titanium Alloy Hip Replacements. Clin. Orthop 1994 Jan; 298: 37-4
(2) Clarke IC, Good VD, Johnson SA, Philpatanakul W, Gustafson A. Hip Simulator Wear Comparisons of UHMWPE Cup Processing: Extruded and Gamma-Sterilized (Air) Vs Molded and Irradiated (Argon). Presented at 43rd AORS, San Francisco, CA, Feb 1997
(3) David M. Dines, MD, and Russel F. Warren , MD Modular Shoulder Hemiarthroplasty für acute fractures
(4) Bruce H. Moeckel, MD; David W. Altchek, MD; Russel F. Warren, MD; Thomas L. Wickiewicz, MD and David Dines. Instability of the Shoulder after Arthrosplasty
(5) David M. Dines, MD, and Russel F. Warren , MD; David W. Altchek and Bruce H. Moeckel. Postraumatic changes of the proximal humerus: Malinion, nonunion and osteonecrosis. Treatement with modular hemiarthroplasty or total shoulder arthroplasty
(6) Bruce H. Moeckel, MD; David M. Dines, MD; Russel F. Warren, MD and David W. Altchek, MD. Modular Hemiarthroplasty for Fractures of the Proximal Part of the Humerus
(7) David M. Dines. MD; David W. Altchek, MD. Technical Considerartion in Total Shoulder Arthrosplasty
(8) David M. Dines. MD; David W. Altchek, MD. Hemiarthrotlasty Techniques for Proximal Humerus Fractures