Austria Change
Das Prinzip der Avantage Pfanne besteht darin, dass sich das Polyethyleninlay, dass 7/10 des Sphärenkörpers ausmacht, im Inneren einer Metallschale frei bewegen kann, deren räumliche Gestalt aus einer Sphäre besteht, die noch um ein zylindrisches Segment von 8 mm verlängert ist. Da das Inlay den ganzen Kopf aufnimmt ist der Schutz vor Luxationen bereits deutlich besser als bei einem Gelenkkopf, der sich in einem festen Inlay bewegen muß.
Der ROM (range of motion) wird durch die Beweglichkeit des Kerns und durch die anatomische Anpassung erhöht, die sich gut an die Knochenkante anschmiegt. Diese Ausbuchtung verhindert nach anterior Kollisionen zwischen der Schale und der Sehne sowie nach posterior mit dem Prothesenhals bei Aussenrotationsbewegungen.
Deutliche Verbesserungen bezüglich Abrieb werden durch zwei Faktoren bestimmt:
Einerseits die Aufteilung der Reibung auf zwei Kontaktflächen (Aussenschale/Inlay und Inlay/Kopf) und andererseits die Verwendung von Köpfen mit einem Durchmesser von 22,2 mm. Somit entsteht hier eine Arthroplastik mit geringen Reibungskoeffizienten und größtmöglicher Sicherheit vor Luxationen.
Die Beweglichkeit des Inlays innerhalb der Aussenschale führt zu einer deutlichen Reduktion der Scherkäfte an der Kontaktfläche Knochen/Aussenschale und wirkt sich günstig auf eine langfristige Stabilität des Implantates aus. Die aus sandgestrahlten und hydroxylapatitbeschichteten Edelstahl hergestellten Aussenschalen sind in der Ausführung press-fit sowie 3P (Verankerung mit 2 Zapfen und einer Schraublasche) erhältlich.
Für die 3P Version stehen Zapfen, die nach dem Prinzip einer Konusverbindung hergestellt wurden, zur Optimierung der Stabilität, zur Verfügung. Jede Version gibt es in 11 verschiedenen Durchmessern von 44 bis 64 mm.
22.2 mm Köpfe für alle Größen und 28 mm Köpfe erst ab Größe 50 mm verfügbar
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