Informationen für Medizinische Fachkräfte

Performance PFR

Indikationen: 

Der patellofemorale Ersatz ist für folgende Patienten geeignet:

  • Patienten mit osteoarthritischem patellofemoralen Gelenk.
  • Dislokation oder Fraktur der Patella.
  • Patienten, bei denen ein vorhergehender Eingriff keine Schmerzlinderung, Korrektur der
  • Deformität oder eine Behebung der Fehlfunktionen erbrachte.
  • Beide Kreuzbänder müssen intakt sein. Die tibiafemoralen Gelenke sollten gut erhalten sein.
  • Ebenso ist ein intakter Meniskus und ein erhaltener Knorpel für diesen Eingriff erforderlich.

Der Ersatz ist für folgende Patienten nicht geeignet:

  • Patienten mit Infektionen und allen Arten von entzündlicher Arthritis.
  • Patienten mit mentaler oder neuromuskulärer Störung, bei denen das Kniegelenk nicht
  • kontrolliert bewegt werden kann.
  • Wenn die Weichteile keine ausreichende Stabilisierung des Kniegelenkes ermöglichen.
  • Patienten bei denen das Gewicht, Alter oder eine erhöhte Aktivität zu einem frühzeitigen
  • Funktionsverlust des Kniegelenks führen kann. 

Vorteile:

Femur:

  • Minimale Knochenresektion.
  • Die Femurkomponente aus Kobalt-Chrom ist in vier anatomischen Größen erhältlich (links &rechts).
  • Die Unterseite des PFR bietet das bewährte Interlok® Oberflächenfinish, sowie Ausnehmungen an der Unterseite um eine optimale Verankerung mit Knochenzement zu gewährleisten.
  • Minimal invasive Operationstechnik.
  • Instrumente mit ergonomischen Design sorgen für einen höchst präzisen Eingriff bei einfacher und guter Handhabung.

Patella:

  • Die Patellakomponenten sind aus Arcom® Polyethylen gefertigt. Arcom® Polyethylen ist weitaus widerstandsfähiger als herkömmliches Polyethylen gegenüber Verschleiß, Delamination, und Oxidation.
  • Als Verankerungsoptionen stehen die Ein- und Dreizapfenverankerung in vier verschiedenen Größen zur Verfügung, und bieten somit eine optimale und flexible Lösung um den Anforderungen des Patienten zu entsprechen.
  • Die Kuppelkonstruktion der Patella minimiert den Rotationsdruck und verhindert eine Fehlstellung.
     

Literatur

(1)Beadling L.; Direct-Molded Components Shown to Resist Oxidation. Orthopedics Today, April 1997, Vol17, No. 4.
(2) Bankston B.; et al. Comparison of Polyethylene Wear in Machined Versus Molded Polyethylene. CORR, No. 317; 37-42.
(3) Aglietti P.; et al. Patella Resurfacing in Total Knee Replacement: Functional Evaluation and Complications. Knee Surg Sports Tramatol Arthrosc 2001; 9 Suppl
1:S27-33.