Das Vitamin E bietet dem Polyethylen höchsten Oxidationsschutz. Selbst unter extremsten Bedingungen konnte in E1 keine Oxidation nachgewiesen werden.
Höhere Festigkeit gegenüber der ersten Generation aufgeschmolzener HXLPE
Der hohe Vernetzungsgrad und der Oxidationsschutz resultieren in minimalsten Abrieb selbst bei großen Femurköpfen
Entstehung des E1
E1 wurde in enger Zusammenarbeit der Ingenieure von Biomet und dem Forschungsinstitut des Massachusetts General Hospital entwickelt.E1 überwindet alle Einschränkungen des hochvernetzten Polyethylens der ersten Generation
Wie ArCom wird auch E1 in einem isostatischen Formpressverfahren hergestellt. Nach dem Vernetzen des Polyethylens bei 100kGy wird in einem patentierten Verfahren Vitamin E in das HXLPE diffundiert.
Das Vitamin E bindet die bei der Vernetzung entstehenden freien Radikale und verhindert so den oxidativen Abbau des Polyethylens.
Wissenschaftliche Tests
Der Vergleich der Abriebsraten von E1 und ArComXL bei kleinen Femurköpfen (28 mm) ergab eine 99% weniger Abrieb bei E1.
Der Vergleich eines 40 mm E1 Inlays und eines 36 mm ArCom Inlays wies eine 95 % Minimierung des Abriebs auf.
In einer Environmental Stress Cracking (ESC) Studie wurde gezeigt, dass E1 selbst unter extremen Bedingungen eine hohe Oxidationsstabilität aufweist. E1 ist daher dauerhaft signifikant stabiler ist als sequentiell vernetzte Polyethylene.
E1 bietet echten Oxidationsschutz ohne wieder aufschmelzen. Eine Oxidation konnte auch bei stärkster Beanspruchung nicht nachgewiesen werden